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IfZ-Infrastruktur Archiv und Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte

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Aufstehen? Nein! Es ist doch Sonntag!

„Gott sei Dank, es ist Sonntag“: Mit diesem Slogan setzten sich die Evangelische Kirche in Deutschland und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen 2012 für die Beibehaltung des arbeitsfreien Sonntags ein. Im Archiv des IfZ befindet sich dazu ein Schild, in welches man selbst Öffnungszeiten eintragen kann. Sprechstunde im Büro oder im heimischen Jugendzimmer – mit diesem Schild können die eigenen Verfügungszeiten immer wieder neu festgelegt werden. Aber nur von Montag bis Samstag. Sonntags ist geschlossen.

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Anleitung: Recherche in der Druckschriften- und Zeitgeschichtlichen Sammlung

Das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte sammelt neben Archivalien auch Materialien, die publiziert oder zur weiten Verbreitung in höheren Zahlen vervielfältigt wurden. Diese Materialien sind nicht über die Datenbank des Archivs erschlossen, sondern im Bibliotheks-OPAC des Instituts. Die Druckschriften- und Zeitgeschichtliche Sammlung vor 1945 ist vollständig erfasst, die Sammlung nach 1945 ist aufgrund ihres Umfangs noch in großen Teilen in Bearbeitung. In diesem Blogpost finden Sie Informationen zu beiden Sammlungen sowie eine Anleitung zur Recherche und Nutzung dieser Bestände.

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Tag der Archive am 7. März

Am 7. März 2026 lädt das Archiv des Instituts für Zeitgeschichte (IfZ) in München alle Interessierten zum Tag der Archive ein – mit einem besonderen Blick in die Vergangenheit: Im Zentrum steht der private Nachlass des katholischen Kaufmanns August Eicheler.

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Frohe Weihnachten

Archiv und Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte wünschen frohe Weihnachten und alles Gute für 2026 Schließzeiten über den Jahreswechsel: Am Mittwoch, den 7. Januar 2026, haben Archiv und Bibliothek wieder regulär geöffnet. Immer zugänglich ist unser digitales Repositiorium Zeitgeschichte Open, das ausgesuchte Archivalien und Publikationen im Volltext bereithält.

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Von Sprechfolien und Rohrpost

Wer weiß im digitalen Zeitalter noch, wie eine Zeitung entsteht? Wenngleich sich aufgrund des technischen Fortschritts auch bei der Entstehung von Printmedien einiges geändert hat, so ist es doch interessant zu lesen, wie in früheren Zeiten Medien hergestellt wurden. Am Beispiel des Schweizer Tagesanzeigers ist eindrucksvoll in Wort und Bild dargestellt, wie in den 60er Jahren eine Tageszeitung entstand. Da ist von Sprechfolien und Rohrpost die Rede und auch von der Jagd nach dem Druckfehlerteufel – wer kennt ihn nicht? Der Kerl ist einfach ist nicht kleinzukriegen und sollte doch den Weg in die fertige Zeitung nicht finden (manchmal gelingt es ihm aber doch). Fotos erinnern an Redaktionskonferenzen, in denen nicht nur die Köpfe rauchten.

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Die Nürnberger Dokumente – 80 Jahre nach Beginn des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses

Am 20. November 2025 jährt sich der Beginn des Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozesses zum 80. Mal. Der Internationale Militärgerichtshof markierte damals einen juristischen Neubeginn: Erstmals wurden führende Vertreter eines Staates vor ein internationales Gericht gestellt, um sich für systematische Gewalt, Massenmord und einen Angriffskrieg zu verantworten. Grundlage dieses Verfahrens bildeten hunderttausende Seiten aus den Registraturen nationalsozialistischer Behörden, militärischer Dienststellen und Parteiorganisationen, die die Alliierten seit 1943 sichergestellt hatten. Ergänzt durch Vernehmungen, eidesstattliche Erklärungen und Zeugenaussagen bildeten sie das umfassende Beweismaterial, das systematisch geordnet und mit Seriennummern versehen wurde – darunter die „PS-Dokumente“ des Hauptprozesses und die „NO-Serie“ zu Parteiorganisationen, SS, Gestapo und SD. Achtzig Jahre später sind diese sogenannten „Nürnberger Dokumente“ sowohl Quellen der juristischen Aufarbeitung als auch ein zentraler Bestandteil der internationalen NS-Forschung.

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Brandschutzausbildung

Die BibliothekarInnen und ArchivarInnen des IfZ sind nicht nur für die Informationsversorgung zuständig, sondern leisten als Einzelpersonen gemeinsam mit den KollegInnen anderer Abteilungen auch ihren Beitrag zu weiteren institutsweiten Aufgaben. So kommen die Hälfte der BrandschutzhelferInnen aus den Bereichen Bibliothek und Archiv. Um für diese Aufgabe gewappnet zu sein, gab es für sie diesen Herbst eine Schulung.

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Anleitung: Digitalisierte Mikrofilm-Bestände

Fast 2000 der Mikrofilme, die sich in der Sammlung des Archivs des Instituts für Zeitgeschichte befinden, sind Kopien der Sammlung Record Group 242 (National Archives Collection of Foreign Records Seized, 1675–1958). Die National Archives haben bereits einen Teil dieser Sammlung digitalisiert und online gestellt. Dieser Beitrag erklärt, wie Sie die Digitalisate finden können.

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„Bibliotheksausflug“ zum Collegium Carolinum und Haus des Deutschen Ostens

Jedes Jahr besuchen wir Angestellten der Bibliothek des Instituts für Zeitgeschichte eine andere Bibliothek in München. Ziel ist es, mit den dortigen KollegInnen in den Austausch zu treten und voneinander zu lernen. Bisherige Bibliotheksausflüge führten uns z. B. zur Monacensia, zur Stadtbibliothek im Gasteig oder zur Juristischen Bibliothek im Münchner Rathaus. Eine besonders große Freude war es, dieses Jahr mit der Wissenschaftlichen Bibliothek im Sudetendeutschen Haus eine der unseren ähnliche Bibliothek besuchen zu können.

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Analog trifft digital: Netzwerken beim #GLAMInstaWalk

Seit knapp anderthalb Jahren gibt es ihn – den #GLAMInstaWalk. Ins Leben gerufen wurde dieses kreative Networking- und Vermittlungsformat von der Münchner Monacensia, mit dem Ziel, die Kultur(erbe)einrichtungen der Stadt stärker zu vernetzen. Einmal im Quartal treffen sich Vertreter*innen aus Museen, Archiven, Sammlungen und Gedenkstätten in einer der teilnehmenden Einrichtungen, tauchen gemeinsam in eine aktuelle Ausstellung ein, lernen neue Projekte kennen – und vor allem: Sie kommen miteinander ins Gespräch. 

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Austausch unter Kollegen: Besuch beim BMW Group Archiv und Gegenbesuch

Es ist bereits zu einer Tradition geworden, dass das IfZ-Archiv ein- bis zweimal im Jahr anderen Münchner Archiven einen Besuch abstattet, um sich mit den Kolleginnen und Kollegen über die Archivarbeit auszutauschen. Am 25. Juni 2025 nahm eine Delegation des IfZ Archivs die Gelegenheit wahr, das BMW Group Archiv zu besuchen, um Einblicke in die Unternehmens-, Marken- und Produkthistorie des weltweit renommierten Automobilherstellers zu gewinnen.

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Grenzgänger

„Kriegsmäßige Sperrmaßnahmen mitten in Deutschland, mitten im 20. Jahrhundert – mitten im Frieden“. Dieses Zitat stammt von Dr. Franz Heubl, ehemaliger bayerischer Staatsminister für Bundesangelegenheiten. Mit diesen Worten äußerte er sich über die Grenze, die mitten durch Deutschland verlief und das Land in zwei Teile brach. Eine 1975 erschienene Broschüre „Informationen über Bayerns Landesgrenze zur DDR“, herausgegeben von ebenjenem bayerischen Staatsminister für Bundesangelegenheiten, gab den BundesbürgerInnen Tipps und Hinweise für Fahrten in Richtung Grenze zur DDR.